Raser und Falschparker ausbremsen

An der Kreuzung „Bahnhofstraße“ und „Am Stadtgraben“ gefährden seit Jahren zu schnell fahrende Autos und Motorräder sowie Falschparker die Fußgänger - am 29.11.19 wurde ein gehbehinderter Passant von einem Auto angefahren und verletzt.. Wir wollen diese Gefahrenstelle nicht länger hinnehmen und haben einen Antrag zu ihrer zeitnahen Entschärfung gestellt. Unsere Forderung: verschärfte Geschwindigkeitsbeschränkungen, Aufbringung von Plateaupflasterungen, verstärkte Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt.

Absteller für Fahrräder

Zu wenige, ungeeignete und falsch angebrachte Absteller erschweren Fahrradfahrern den Besuch der Innenstadt. In einem gemeinsamen Antrag mit der CDU fordern wir zusätzliche Fahrrad-Anleger an mehreren Stellen in der Bahnhofstraße und Hochstraße, am Ernestusplatz und Ochsenturm sowie am Runden Turm – Felgenkiller sollen ausgetauscht werden.

Tempo raus in der Innenstadt

Als kompakte Stadt mit relativ geringen Höhenunterschieden eignet sich Andernach bestens für einen umweltschonenden Radverkehr. Ausbau und Verknüpfung des Radwegenetzes werden jedoch noch Jahre dauern. Sofort und kostengünstig machbar ist die Einführung der von uns geforderten generellen Regelgeschwindigkeit von 30 km/h für die gesamte Innenstadt. Die Temporeduzierung würde die Verkehrssicherheit sowie die Wohn- und Lebensqualität erhöhen.

Parkhaus am Runden Turm

Dank unserer Initiative wird das neue Parkhaus bei seiner Fertigstellung grüne Elemente aufweisen: Dach- und Fassadenbegrünung, Solaranlage, 4-6 Fahrradstellplätze, 4 Parkplätze für Elektromobile. Unsere Forderung nach mehr Fahrradstellplätzen und einen Wegfall oder zumindest eine Reduzierung der Parkgebühren für E-Mobile fand keine Mehrheit.

Beseitigung von Gefahrenstellen

Die Rad- und Fußgängerwege in und um unsere Stadt weisen etliche Gefahrenstellen auf. Zu den besonders gefährlichen Stellen gehört auf dem Radweg zwischen Andernach und Weißenthurm die Überquerungsstellung an der Nettebrücke. In einem gemeinsamen Antrag mit dern CDU haben wir die Stadtverwaltung zur Einleitung von Maßnahmen zur Entschärfung der Gefahrenstelle aufgefordert.

Mobilitätsstrategie „Unteres Mittelrheintal“

Die Mobilitätsstrategie „Unteres Mittelrheintal“ empfiehlt als dringend Maßnahme die Anlage einer Pendler-Radroute. Gemeinsam mit der CDU haben wir die Stadt zum Abschluss einer interkommunalen Kooperationsvereinbarung aufgefordert. Anzustreben ist eine „große“ Lösung, an der sich alle Kommunen zwischen Koblenz und Remagen beteiligen. Sollte dies nicht ereichbar sein, muss eine „kleine“ Lösung VG Weißenthurm und Koblenz gesucht werden. Die Planung der Route wird zu 80% vom Land gefördert.

Radweg "Andernach - Weißenthurm"

Radler fahren auch dank der steigenden Zahl von E-Bikes immer längere Strecken, was den Ausbau einer Pendler-Radroute zwischen Andernach und Koblenz sinnvoll macht. Für das Teilstück Andernach-Weißenthurm sind mindestens vier Routen denkbar. Die Route 1 folgt dem vor allem touristisch genutzten Rhein-Radweg, ist aber 1,5 km länger und stark hochwassergefährdet. Route 4 führt von der Stadionstraße zur Nette und dann an der Klinik vorbei zur Hauptstraße. Am geeignetsten sind die Route 2 (Koblenzer Straße) und Route 3 über einen Betriebsweg entlang der Bahntrasse.